Eine Berechnung anlegen
Oben die Tarifpost wählen und die Geschäftszahl eintragen — sie steht später in der PDF-Kopfzeile und in jedem Dateinamen.
Dann je Verfahrensabschnitt eine Zeile: Datum, ON, Streitwert, Parteien, und ein Haken bei Vergleich, wenn der Abschnitt mit einem solchen endet. Gerechnet wird mit jeder Eingabe; einen Knopf „berechnen“ gibt es nicht.
Zeile hinzufügen wird erst gangbar, wenn die letzte Zeile vollständig ist. Maßgeblich ist das Datum der Zeile: Es entscheidet, welches Tarifblatt gilt.
Was in den Spalten steht
- Gebühr — die volle Gebühr für diesen Abschnitt, mit dem Tarif seines Datums und dem Streitgenossenzuschlag.
- Differenz — was gegenüber der vorangehenden Zeile noch vorzuschreiben ist. Das ist die Zahl, die in den Zahlungsauftrag gehört; die erste Zeile trägt ihre Gebühr selbst.
Ein Klick auf eine Gebühr öffnet den Rechenweg: welche Staffel gegriffen hat, welcher Zuschlag hinzukam und wie sich ein Vergleichsmehrwert errechnet.
Speichern und Ausgeben
Die Berechnung wird fortlaufend im Browser gesichert und ist beim nächsten Öffnen wieder da — auch ohne Zutun. Über Speichern geht sie zusätzlich als Datei hinaus und über Laden wieder herein; so wandert ein Fall an einen anderen Arbeitsplatz oder in den Akt.
Die beiden Zeichen über der Tabelle geben sie als ODS (für Calc oder Excel) und als PDF aus. Sie stehen bei der Tabelle, weil sie sich auf sie beziehen.
Formular leeren oben in der Kopfleiste löscht alle Zeilen und die Geschäftszahl, nach einer Rückfrage. Die Tarifpost bleibt stehen.
Tarif-Übersicht
Der zweite Reiter zeigt, womit gerechnet wird: je Tarifpost die Staffeln, und je Fassung eine Spalte — die neueste links. So ist zu sehen, welcher Betrag wann galt.
Ein neues Tarifblatt kommt über Tarife importieren herein (eine zuvor ausgegebene tarife.json); Tarife exportieren schreibt den geltenden Stand heraus. Im Regelfall ist beides nicht nötig — die Anwendung bringt ihre Tarife mit.
Ohne Netz
Die Anwendung läuft vollständig in diesem Browser. Es werden keine Daten übertragen: Was hier eingegeben wird, verlässt dieses Gerät nicht.
Die Anwendung hält sich selbst offline vor: Einmal geöffnet, läuft sie auch ohne Verbindung weiter, und auf einem Mobilgerät lässt sie sich auf den Startbildschirm legen. Ein heruntergeladenes Archiv öffnet man mit einem Doppelklick auf index.html.
Maßgeblich bleibt das Gesetz: Die Rechnung ist eine Hilfe und keine Gebührenvorschreibung.
Tastenkürzel
| Kürzel | Wirkung |
| Strg + Enter | eine Zeile anfügen; der Schreibzeiger steht im neuen Datumsfeld |
| Strg + S | die Berechnung als Datei speichern |
| Strg + O | eine gespeicherte Berechnung laden |
| Strg + P | die Tabelle als PDF ausgeben |
| Alt + O | die Tabelle als ODS-Datei ausgeben |
| Alt + Entf | das Formular leeren, nach einer Rückfrage |
| Alt + 1 und Alt + 2 | zwischen Berechnung und Tarif-Übersicht wechseln |
| ← und → | in der Reiterleiste zum nächsten Reiter |
| F1 | diese Hilfe |
| Esc | die Hilfe oder den Rechenweg schließen |
| Strg + Umschalt + Z | zwischen heller und dunkler Fassung wechseln |
Fassung
Gerichtsgebührenrechner, Version 3.19.2 (2026) — entwickelt von Mag. Peter Wöhrer unter Verwendung von Claude Code.